Mitgliedschaft

Wer kann Mitglied werden?
Mitglied der SPD kann jede und jeder werden, der mindestens 14 Jahre alt ist und nicht Mitglied einer Partei oder Organisation ist, die mit der SPD oder einer ihrer internationalen Schwesterparteien konkurriert. Nicht erforderlich ist die deutsche Staatsbürgerschaft. Auch Menschen, die im Ausland leben, können die SPD unterstützen!

Wo ist man Mitglied?
Jedes Mitglied wird dem Ortsverein zugeordnet, in dessen Gebiet es wohnt. In Berlin heißen die Ortsvereine Abteilungen. Die Abteilung Weißensee-City umfasst im Wesentlichen den alten Bezirk Weißensee mit Ausnahme der Ortsteile Heinersdorf, Blankenburg, Karow und der Stadtrandsiedlung Malchow.
Es ist aber auch möglich, in einer anderen Abteilung mitzuarbeiten. Etwa, weil man in deren Gebiet arbeitet oder weil sich dort bereits Freunde und Bekannte engagieren. Ein solcher Wunsch sollte beim Beitritt bereits angegeben werden.

Was kostet eine Mitgliedschaft?
Für eine SPD-Mitgliedschaft wird ein monatlicher Beitrag in Höhe von mindestens fünf Euro fällig. Jedes Mitglied legt seinen Beitrag selbst fest, die Beitragstabelle macht dazu Einstufungsvorschläge nach dem monatlich zur Verfügung stehenden Nettoeinkommen. Wer einkommenssteuerpflichtig ist, kann die Hälfte der gezahlten Beiträge über die Steuererklärung zurückerhalten.
Menschen ohne eigenes Einkommen oder mit geringen Einkommen, können einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag von 2,50 Euro monatlich bezahlen.

Welche Pflichten hat ein Mitglied?
Das Parteiengesetz verpflichtet die Mitglieder nur zur regelmäßigen Zahlung ihres Beitrags. Zudem darf ein Parteimitglied nicht gegen die Satzung der Partei verstoßen, sich also zum Beispiel nicht für gegnerische Parteien engagieren. Zudem sollten alle Mitglieder die Grundwerte der Partei anerkennen.

Welche Rechte hat ein Mitglied?
Jedes Mitglied hat im eigenen Ortsverein das Recht, zu reden und Anträge zu stellen. Finden diese Anträge Mehrheiten, muss sich die Partei auf den höheren Parteiebenen (z.B. Land oder Bund) mit den Anträgen beschäftigen.
Jedes Mitglied hat das Recht, das Personal der Partei, also die Mitglieder im eigenen Vorstand oder Kandidatinnen und Kandidaten für öffentliche Ämter, die vom Ortsverein aufgestellt werden, mitzubestimmen. Ferner kann es sich selbst um solche Ämter bewerben.
Jedes Mitglied hat das Recht, sich zu bewerben, Delegierte oder Delegierte für die nächsthöhere Parteiebene zu werden.
Jedes Mitglied erhält für seinen Mitgliedsbeitrag zudem monatlich die Zeitschrift „Vorwärts“, das Mitgliedermagazin der SPD.
Neben dem Engagement im eigenen Ortsverein ist es möglich, sich in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften zu engagieren. In vielen Orten sind zudem unterschiedliche Arbeitsformen eingerichtet, so wird zu bestimmten Themen diskutiert oder an bestimmten Projekten gearbeitet.
Jedes Mitglied sollte die Chance nutzen, in persönlichen Gesprächen eigene Interessen zu erläutern. In der Regel wird es Möglichkeiten geben, sich dementsprechend einzubringen.

Kann man das mal ausprobieren?
Mitgliedschaften in Parteien sind generell freiwillig. Jedes Mitglied kann sie also jederzeit auch wieder beenden. Insofern ist eigentlich jede Mitgliedschaft in der SPD auch eine „Schnuppermitgliedschaft“.
Alternativ zu einer regulären Mitgliedschaft kann eine so genannte „Gastmitgliedschaft“ gewählt werden. Im Unterschied zur regulären Mitgliedschaft gilt hier ein einheitlicher Beitrag von 30 Euro pro Jahr. Es besteht die Möglichkeit an allen Terminen teilzunehmen und mitzudiskutieren. Gastmitglieder können allerdings nicht an Abstimmungen über Personen teilnehmen und sich selbst auch nicht zur Wahl stellen.

Wie wird man Mitglied?
Das geht am einfachsten über den Link „Werde SPD-Mitglied“ oder klicke rechts in der Sidebar auf das SPD Logo.

Was passiert, nachdem ich online Mitglied geworden bin?
Der zuständige Ortsverein entscheidet über die Aufnahme der Partei. Das geschieht heute formal, d.h. widerspricht niemand einer Aufnahme, wird man Mitglied der Partei.
Vom Bundesvorstand der SPD erhält jedes Mitglied innerhalb weniger Wochen ein Begrüßungspaket mit einer DVD mit zahlreichen Informationen sowie einer roten SPD-Card.
Traditionell wird zudem für jedes Mitglied ein rotes Parteibuch ausgestellt. Dieses Parteibuch erhält der zuständige Ortsverein. Ein Vorstandsmitglied übergibt das Parteibuch – evtl. bei einem persönlichen Treffen oder im Rahmen einer Versammlung des Ortsvereins.