Neujahrsempfang der SPD-Weißensee

Liebe Interessierte,

die SPD-Weißensee lädt mit etwas Verspätung zu Ihrem Neujahrsempfang am Sonntag den 05.02.12, um 10:30 Uhr, in das Frei-Zeit-Haus e.V. in der Pistoriusstraße 23, in 13086 Berlin ein! Die Abgeordneten Clara West und Dennis Buchner sowie Mitglieder der Weißenseer SPD werden Sie begrüßen!

Kein Kiez für Nazis! Einladung zur Anwohner/innenversammlung

In der Berliner Allee 11 hat Ende Oktober ein Laden eröffnet, der das in der rechtsextremen Szene beliebte Modelabel „Thor Steinar“ verkauft. Die Marke gilt laut Verfassungsschutz als „identitätsstiftendes Erkennungszeichen“ unter Rechtsextremisten.

Zu einer Anwohnerversammlung lädt nun ein breites Netzwerk aus Vereinen, Verbänden und Parteien ein.

Sie findet statt am

07. Dezember 2011 um 19.30 Uhr
im Frei-Zeit-Haus Weißensee
Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin*

An der Versammlung wird u.a. auch Bezirksbürgermeister Matthias Köhne teilnehmen und damit ein deutliches Zeichen setzen. Auch der direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Weißensee-Nord, Blankenburg und Stadtrandsiedlung Malchow, Dennis Buchner, nimmt an dem Termin teil.

Buchner ruft zur Teilnahme auf: „Kommen Sie zur Versammlung und machen Sie ihren Protest gegen einen Anziehungspunkt von Rechtsextremisten und Neonazis in Weißensee deutlich. Dieser Laden muss weg, in Weißensee ist kein Platz für Nazis!“

*Der Veranstalter behält sich vor, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Dem Netzwerk gehören an: Frei-Zeit-Haus- Weißensee, Netzwerkstelle moskito, SPD Pankow, Die Linke Pankow, Bunte Kuh, Bündnis 90/Die Grünen Pankow, KuBiZ, Bildungsverein am Kreuzpfuhl e.V., Kein Kiez für Nazis

Roland Kaiser und Senta Berger in Weißensee

Volles Haus im Kino Toni – auf Einladung der SPD Weißensee-City gab es eine Lesung mit Schlagerstar Roland Kaiser und Filmstar Senta Berger. Und obwohl es eigentlich Kindergeschichten zu hören hab, hatten deutlich mehr Erwachsene den Weg ins Kino Toni gefunden.

Roland Kaiser, seit 33 Jahren einer der erfolgreichsten Interpreten deutscher Musik mit nach wie vor vollen Sälen bei seinen Konzerten, schreibt seit nunmehr einem Jahr Kinderbücher mit seinem Partner Georg Babetzky, einem anderem Vater aus seiner Nachbarschaft. Er sei oft angesprochen, ob er seinen Kindern abends vorsingen würde, scherzte Roland Kaiser: „Zuerst versuche ich es immer im Guten.“ Daraus war die Idee entstanden, eine eigene Kinderbuchrreihe zu entwickeln. Die „Giblinge“ sind kleine Helden, die sich in lustigen und lehrreichen Geschichten mit den „Nimmlingen“ auseinandersetzen, die zwar nicht durch und durch böse sind, aber es doch nicht immer gut meinen.

Roland Kaiser sei auch deshalb ein idealer Gast, wie der Vorsitzende der SPD Weißensee-City, Dennis Buchner, betonte, weil er drei Eigenschaften auf sich vereinige: Sozialdemokrat, Vorlesepate bei der Stiftung Lesen und Botschafter für den Verein Kinderhospiz Mitteldeutschland. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt daher auch dem Verein zu Gute, der Spenden zum Aufbau eines weiteren Kinderhospizes in Nordthürringen sammelt.

Dass mit Senta Berger die vielleicht populärste deutsche Schauspielerin mit aus dem „Giblingen“ las, hatte sich fast zufällig ergeben. Der Star aus Serien wie „Kir Royal“ und „Die schnelle Gerdi“ war wegen der Berlinale in Berlin und stellte sich sofort in den Dienst der guten Sache. Roland Kaiser war stolz drauf, dass Senta Berger aus seinen Büchern liest: „Ich habe das ja auch schon ein paarmal vorgelesen, aber nie so gut wie sie!“ betonte der Sänger.

Bislang sind vier Bände der Giblinge erschienen, aus allen Bänden wurde ein Stück vorgelesen. Dazwischen entwickelte sich zur Freude des Publikums ein unterhaltsames Gespräch zwischen beiden Stars über Berlin und die unterschiedlichen Karrieren.

Dank für die Fotos an den Verein Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V.