Gegen den Missbrauch des 13.02. durch Rechtsextreme

Auch in diesem Jahr missbrauchen Rechtsextreme den Jahrestag der Bombardierung Dresdens für ihre krude Geschichtsfledderei. Unter Verwendung von Begriffen wie “Bomben-Holocaust” wird das Gedenken an die Opfer des 2. Weltkriegs und der Bombardierung Dresdens pervertiert, eine Täter-Opfer-Umkehrung betrieben und die alliierten Luftangriffe aus ihrem historischen Kontext gelöst.
In unserem Bezirk hat die NPD zwischen 18:00 Uhr und 18:45 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus Pankow angemeldet. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis demokratischer Parteien und Verbände stellt sich die SPD Pankow den Rechtsextremen entgegen und ruft zur Gegenkundgebung auf. Der Treffpunkt ist 17:30 Uhr vor dem Rathaus.

„Wir wollen die Spiele“

Olympia als Chance für Berlin –
von Dennis Buchner

Am 21. März wird der Deutsche Olympische Sportbund entscheiden, ob er mit Berlin oder Hamburg ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 gehen wird. Viel Wert legt der DOSB dabei auf eine positive Stimmung in der Bevölkerung. Während es unstrittig ist, dass Berlin als deutsche Sportmetropole eine solche Veranstaltung stemmen kann, gibt es bei vielen auch Bedenken. Das Berliner Abgeordnetenhaus und der SPD-Landesparteitag haben klare Kriterien für eine mögliche Bewerbung aufgestellt. Entscheidend ist: Vor dem Einreichen des Bewerbungskonzepts werden alle Berlinerinnen und Berliner darüber abstimmen. Eine Bewerbung gegen die Mehrheit der Bevölkerung wird es nicht geben.
Für diese Mehrheit aber sollten wir kämpfen. Das IOC als Ausrichter lässt klar erkennen, dass es weg will vom Gigantismus. Künftig müssen sich Spiele an die Stadt anpassen und nicht mehr die Stadt passend für die Spiele gemacht werden. Berlin hat den nachhaltigsten aller Konzeptentwürfe vorgelegt: Über die ganze Stadt verteilt sollen Wettkampf- und Trainingsstätten fit gemacht werden – und vorher und nachher dem Berliner Sport zur Verfügung stehen. Die Nachnutzung des neuen Olympischen Dorfes wird den Berliner Wohnungsmarkt entlasten. Die Paralympics liefern den notwendigen Impuls, mehr Sportstätten barrierefrei zu machen. Ein Olympiastadion haben wir bereits und auch die Hotelkapazitäten in Berlin reichen schon heute aus.
All dies ermöglicht es, Spiele in Berlin finanziell verantwortungsvoll zu planen. Unser Konzept sieht auch vor, die gesamte Region mit einzubeziehen. Wildwasser in Nordsachsen, Rudern in Brandenburg, Segeln an der Ostsee usw. Olympische und Paralympische Spiele können ein großer Impuls für den Sport in unserer Stadt werden. Eine erfolgreiche Bewerbung führt aber auch dazu, dass Berlin über mehr als zehn Jahre weltweite Beachtung erhält: Die Stadt wird noch interessanter. Während Berlin langfristig von den Investitionen profitiert, erfolgt die Finanzierung olympischer Spiele nicht allein durch das Land. Das IOC, der Bund und auch Erlöse aus Lotterien tragen zum Gesamthaushalt bei.
Olympische und Paralympische Spiele in Berlin wären also ein erheblicher Gewinn: Ein großer Impuls für den Kinder- und Jugendsport sowie die Sanierung und den Ausbau von Sportstätten in der Stadt. Aber auch ein Impuls für ein wirtschaftlich erfolgreiches und weltweit interessantes Berlin. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!
Dennis Buchner ist Landesgeschäftsführer der Berliner SPD und sportpolitischer Sprecher der Abgeordnetenhausfraktion.

Aus dem Vorwärts Berlin in der Ausagbe Februar/März 2015.

Dennis Buchner: Olympische und Paralympische Spiele in Berlin? – Neues Diskussionsforum zu einer möglichen Bewerbung der Stadt Berlin eröffnet

Seit letztem Dienstag können die Berliner das Konzept für eine mögliche Bewerbung Berlins für die Olympischen und Paraolympischen Spiele 2024 oder 2028 diskutieren. Der Landessportbund Berlin und BUND Berlin haben hierfür in Zusammenarbeit mit der brabbl eG die Online-Plattform Olympia diskutieren ins Leben gerufen.

Erfolgreiche und festliche Olympische und Paralympische Spiele in Berlin kann es ausschließlich mit der Unterstützung der Berliner geben. Diese Unterstützung kann nur gewonnen werden, in dem jeder Berliner und jede Berlinerin proaktiv, transparent und mitbestimmend in die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes einbezogen wird. „Erst auf Basis eines konkreten Olympiakonzeptes kann abschließend mit Ja oder Nein entschieden werden“, schlussfolgert Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin, und lädt zu dem offenen Dialog ein.

Auch ich möchte Sie recht herzlich einladen die offenen Fragen rund um eine mögliche  Bewerbung als Stadt zu diskutieren. Eine begeisternde und weltoffene Stadt wie Berlin ist bereit dem olympischen Geist und dem friedlichen Wettstreit der verschiedensten Länder und Regionen eine Heimat zu bieten. Zudem gilt es ein weltweites Vorbild für moderne Olympische und Paraolympische Spiele zu sein, die sozial gerecht, umweltfreundlich und kosteneffizient konzipiert sind. Hier können Sie meine Rede zum Thema der Olympiabewerbung im Berliner Abgeordnetenhaus sehen.

Informieren Sie sich über das Anliegen und bestimmen Sie mit!

Besuch der Parti socialiste aus Paris

20141109_120140Im November 2014 hatten wir im Rahmen unserer Partnerschaft mit der PS Paris wieder die Ehre, Besuch aus Paris zu empfangen: Eine Delegation aus dem 11. Arrondissement (dem Partnerarrondissement der SPD Pankow) nahm an den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Maueröffnung und der SDP – Gründung teil. Unter anderem vertraten der Bürgermeister des 11. Arrondissements, Francois Vauglin, und der Vorsitzende der 11. Sektion der Parti Socialiste, Phillipe Wehrung, höchstpersönlich ihren Bezirk und ihre Sektion. Am ersten Abend sahen wir uns gemeinsam im Kino Toni einige Kurzfilme an, welche die Situation in den Jahren vor dem Mauerfall und wenige Tage später thematisierten. Am folgenden Tag war die Delegation auf dem Landesparteitag anwesend, um sich den Abschied von Klaus Wowereit und die offizielle Nominierung Michael Müllers anzusehen. Am letzten offiziellen Tag des Besuchs, einem Sonntag, gedachten wir zusammen den Opfern der Shoa und der Reichsprogromnacht 1938. Anschließend unternahmen wir einen Rundgang über den Jüdischen Friedhof in Weißensee.

Märchenhaft in Blankenburg

Dem Berliner Märchentag wird von den Kindern stets fiebrig entgegen gesehnt, denn einmal im Jahr verwandeln sich Berliner Einrichtungen in märchenhafte Schauplätze. Am 19. November diesen Jahres nahm Dennis Buchner die Einladung des Schuldirektors der Grundschule unter den Bäumen in Blankenburg, Herrn Woitinek, dankend an und las den Kindern ein paar englische Märchen anlässlich des 25. Berliner Märchentages vor.

 

25 Jahre Mauerfall – Filmabend im Kino Toni

Am Freitag, den 07.11.2014 werden im Kino Toni am Weißenseer Antonplatz anlässlich des 25. Jahrestags des Mauerfalls ab 19:30 Uhr drei ungewöhnliche Dokumentarfilme gezeigt, die jeweils auf eine ganz eigene und vielen unbekannte Sicht auf die historischen Tage des Umbruchs 1989 bieten. Eine Zusammenarbeit der SPD Weißensee mit dem Verein der Freunde des Kino Toni.

Einmal Mittenwalde und zurück von Claus Krüger
Die Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn-Gesellschaft (NME) nahm unter dem Namen Rixdorf-Mittenwalder Eisenbahn-Gesellschaft am 28. September 1900 ihren Betrieb auf. Die Strecke verband den Bahnhof Hermannstraße in Berlin-Neukölln an der Ringbahn mit Mittenwalde in der Mark Brandenburg, und wurde am 26. Mai 1903 bis Schöneicher Plan verlängert. Für den Güterverkehr sind heute nur noch kurze Teilstrecken im nördlichen und südlichen Bereich der Strecke in  Betrieb. Nach der Errichtung der Berliner Mauer 1961 mussten die Züge zum Durchfahren eines auf DDR-Gebiet liegenden, 300 Meter langen Gleisabschnitts zwischen Buckow und Rudow zwei Grenztore passieren. 1963 wurde das Kraftwerk Rudow in Betrieb genommen. Dessen Versorgung mit Kohle, Steinmehl, Kalk und Ammoniak wurde für die nächsten 40 Jahre der Schwerpunkt des Bahnbetriebes auf der Strecke. Gleichzeitig wurde zur Umfahrung der 300 Meter auf DDR-Gebiet eine 1,2 Kilometer lange Umgehungsstrecke gebaut, um die Versorgung des Kraftwerks unabhängig von möglichen Willkürmaßnahmen seitens der DDR sicherzustellen. Dieser Film wurde im April 1990 beim letzten Ost-Berliner Landeswettbewerb außerhalb des offiziellen Programms gezeigt und erhielt einen Ehrenpreis.

Frühling im November von Manfred Winkler

Die spannenden Tagen des Mauerfalls von West-Berliner Seite aus mit völlig neuen Sichten von West-Berliner Seite gefilmt.

Grenzdurchbruch 89 von Mathias J. Blochwitz

Der Berliner Regisseur, Autor und Produzent Mathias-Joachim Blochwitz drehte vom 11. November bis zum 22. Dezember 1989 in Berlin am Brandenburger Tor. Der daraus entstandene Film „Grenzdurchbruch 89“ dokumentiert mit Aussagen von Grenzsoldaten und bisher unbekannten Bildern auf den Punkt eines der wichtigsten Ereignisse deutscher Geschichte: Den Fall der Mauer. Die Aufnahmen sind einzigartige Dokumente des Zusammenbruchs, von Überwältigung und Überforderung, von Einsichten und Reflexionen, ein bewegendes Stück Zeitgeschichte. Im Anschluss wird Mathias-Joachim Blochwitz für eine Diskussion zur Verfügung stehen.

25 Jahre Sozialdemokratie in Weißensee

Im Oktober 1989 fanden sich in ganz Ostdeutschland mutige Frauen und Männer zusammen, um mit der SDP die Sozialdemokratische Partei der DDR zu gründen, so auch in unserem Ortsteil. Der Geburtsort der Weißenseer Parteigliederung ist der Katharinensaal der evangelischen Gemeinde Weißensee an der Berliner Allee/ Falkenberger Straße. Anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums veranstaltet die SPD-Weißensee an eben jenem historischen Ort am 11. Oktober 2014 um 11:00 Uhr einen Brunch. In diesem Rahmen werden die anwesenden Gründungsmitglieder von ihren Erinnerungen und Erfahrungen an die turbulente Gründungszeit berichten und es wird derjenigen gedacht, die das Jubiläum leider nicht mehr miterleben können.

Einladung: „Milieuschutzgebiet – Eine Chance für den Langhans-Kiez?“

Seit einigen Jahren erfreut sich unsere Stadt wachsender Beliebtheit und auch Weißensee zieht jedes Jahr viele tausende Neuberlinerinnen und -berliner an. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich, aber wie an vielen anderen Stellen in Berlin sorgt sie auch in unserem Ortsteil für einen spürbar wachsenden Druck auf den Wohnungsmarkt. Die große Herausforderung ist es, den verfügbaren Wohnraum zu vergrößern, ohne dabei die bestehende, durchmischte Mieterstruktur zu zerstören. Genau das wird in Berlin in sogenannten Milieuschutzgebieten versucht, in denen gleichzeitig eine Sanierung alter und der Bau neuer Wohnungen vorgenommen wird.

Am Samstag, dem 13. September 2014, sind Sie herzlich zu einem Kiez-Rundgang um die Langhansstraße eingeladen. Kommen sie ins Gespräch mit

  • Klaus Mindrup, Mitglied des Bundestages
  • Dr. Clara West, Mitglied des Abgeordentenhauses
  • Dr. Yasser Sabek, Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung

und informieren Sie sich über Milieuschutzgebiete im Allgemeinen und den Langhans-Kiez im Besonderen.

Der Treffpunkt für den Rundgang und die Gespräche ist um 11:00 Uhr auf dem Antonplatz.